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#1
Öffentliches Teilen / Aw: Aw: Mißbrauch und Sexualit...
Letzter Beitrag von Andreas - 07.11.2025, 21:41:56 CET
Hallo liebe Edith Theresia,
Dein Wunsch, ein eigene Thema zu verfassen ist gar nicht so weit entfernt. Ich versuche einmal alles etwas zu erklären.

  • Der Name von diesem Thema, in dem wir uns gerade hier befinden, heißt Mißbrauch und Sexualität.
  • Dieses Thema wurde einmal von jemandem angefangen.
  • Man kann also auf dieses Thema nur antworten.

Um ein eigenes "Thema" mit einem eigenen Namen neu zu erstellen (wie dieses), kannst Du die folgenden Schritte gehen:

  • Klicke bitte ganz oben links auf den Schriftzug "SIA-Forum".
  • Klicke dann bitte auf das "Board" mit dem Namen "Öffentliches Teilen".
  • Klicke dort bitte auf den Button "Neues Thema".

Du kannst nun ein eigenes Thema anfangen mit einem eigenen Namen.

In unserem kleinen Handbuch kannst Du das auch mit mehreren Beispielbildern nachlesen. Hier ist der Link zum Handbuch:

https://forum.sia-dr.org/z_dokumente/03_Bedienungsanleitung-Forum.pdf

Scrolle dort bitte auf die Seite 11 (unten) zum Kapitel "2.1 Beiträge schreiben".

Ich wünsche Dir viel Erfolg! 💐💐💐

Liebe Grüße un dgute 24 Stunden,

Andreas 
#2
Öffentliches Teilen / Aw: Aw: Mißbrauch und Sexualit...
Letzter Beitrag von Edith Theresia - 07.11.2025, 17:56:56 CET
Zitat von: Andreas in 08.01.2025, 20:51:45 CETLieber Nikolaus,

entschuldige. Ich habe auf einen Button geklickt und plötzlich war Dein Beitrag als neues Thema aufgeführt.  ::) ???

Auf welchen Button klickst Du denn, dass ein Beitrag hier im Forum von Dir abgeschickt wird?

Liebe Grüße
Andreas
Ich finde auch keine Möglichkeit, wie ich einen Beitrag erstellen kann. 
Kann mir jemand helfen?

Ich könnte zwar überall antworten, wie hier, aber ich finde keinen Button, um selbst meinen Beitrag einzustellen. 

Wer hilft?

LG,
Edith Theresia 
#3
Öffentliches Teilen / Aw: Klinik-Empfehlung
Letzter Beitrag von Andreas - 28.08.2025, 21:44:00 CEST
Hallo Autumnleave,

ich weiß nicht genau, an welcher Stelle der Klinik-Suche Du gerade bist.
Hilfreich bei allem ist wohl erst einmal ein Arzt. Der muss Dich in eine Klinik einweisen. Diese Ärzte wissen dann auch anhand Deiner Diagnose, welche Kliniken (aus ihrer Sicht!!) in Frage kommen können.
Es gibt aber auch Beratungsstellen, an die Du Dich wenden kannst. z. B. die Psychotherapeutenkammer von Deinem Bundesland, in dem Du wohnst:
https://de.wikipedia.org/wiki/Psychotherapeutenkammer

Onkonk hat ja oben eine Übersicht über Kliniken aufgelistet. Kliniken, kannst Du selbstverständlich auch anrufen.
Sie wissen bestimmt die Wege, die Du gehen musst, um an einen Therapieplatz zu kommen.

Ich hatte mich damals an die Beratungsstelle in Frankfurt am Main gewandt. Er empfahl mir die WKA-Klinik Diez. Ich hatte mich auf ihn verlassen. Wie oben erwähnt, hat sie mir kurzfristig zu 12% geholfen. Langfristig im Laufe der Jahre zu ungefähr 40%. Ich habe mir selbst damals klar gemacht, dass ich eine stark traumatisierende Kinheit gehabt hatte und dass der Therapeutische Weg für mich richtig ist und mich den rest des Lebens begleiten wird. Ich glaube das Erkennen vom letzten Punkt ist auch heute noch sehr wichtig für mich. 

Ich drücke Di zu allem die Daumen!

Liebe Grüße,
Andreas
 

#4
Öffentliches Teilen / Aw: Klinik-Empfehlung
Letzter Beitrag von Autumnleave - 27.08.2025, 17:09:12 CEST
Für mich wäre hilfreich zu wissen... wo wenn nicht hier...
Wer hat mit welcher Klinik Erfahrungen und 
welche Kliniken arbeiten jeweils aufdeckend bzw. anders...
Danke.
#5
Öffentliches Teilen / Aw: Wie gut, dass ich nun viel...
Letzter Beitrag von Andreas - 24.04.2025, 20:50:38 CEST
Hallo Lea,

man kann es gleich beim Lesen nachfühlen, dass Du weiter kommst. Herzlichen Glückwunsch!
Die Enge kenne ich auch aus meinem "Zuhause". Wir waren sechs Personen zusammen. Das war eindeutig zuviel. Es lag immer ein gehöriger Stresslevel in der Luft, so dass über Vieles nicht nachgedacht wurde. Das kann ich aber erst jetzt erkennen, nach vielen Jahrzehnten Abstand. Warum haben wir uns so oft angebrüllt? Warum haben wir uns nicht mehr entspannt. Warum meinte unser Vater, dass er über andere bestimmen muss? ... ... Heute weiß ich, dass der Stresslevel extra so hoch war. Man bekam so nicht nur keine Antwort auf die Fragen. Man kam nicht nur nicht dazu, diese Fragen zu formulieren (auch in der Stille nicht). Man kam nicht nur nicht dazu überhaupt Fragen zu stellen. Der Stresslevel war so hoch, dass ich auch sogar die Empfindungen nicht fühlte, die dazu geführt hätten, Fragen zu stellen. Wenn also die Frage eine Welle gewesen wäre, dann wäre der Stresslevel ein Vor- Vor- Vor- Vor- Vor-Wellenbrecher gewesen. Noch nicht einmal die allerkleinste Empfindung nach Missbrauch oder nachdem "Warum ist es so gewalttätig bei uns?" ist durchgekommen. Das ist wirklich eine heftige Abspaltung. Wahnsinn. - Bei solchen Gedanken muss ich mich immer sehr in Schutz nehmen heute in der Gegenwart bzw. im Nachhinein. In der heutigen Zeit würde ich als Erwachsener sagen: "Ey, diese Familie ist echt Mist, ich gehe für immer und suche mir eine andere Familie, die netter, höflicher, fröhlicher, und sonst auch noch so viel besser ist. - Als 5-jähriges Kind konnte ich das nicht. Also habe ich mir nicht nur verboten, diese Gedanken zu haben, dass ich mir eine andere Familie suchen möchte, ich habe mir nicht nur verboten, die Empfindungen zu fühlen, wenn es massie Übergriffe gab, sondern ich habe auch versucht, die Erinnerung an diesen "Nebel von Gewalttaten" aus meinem Kopf und aus meinem Gedächtnis zu ätzen. - Das ist wirklich Abspaltung: Wenn nichts mehr vom Erlebten zu fühlen ist und man nichts mehr erinnert. Deshalb habe ich mein ganzes Leben auch Schwierigkeiten gehabt, mir Dinge zu merken.
Nach jetzt bis zu 55 Jahren nach dem Erlebten bin ich nun in der Lage, alles deutlich klarer zu sehen. Das tut wirklich gut. Ich kann dabei auch erkennen, dass meine Eltern in ihrem eigenen Gewalt-Film in ihrem Kopf gelebt haben und nie mich gemeint haben bei welchen Gewalt-Situationen auch immer. Das tut auch gut, weil ich ja immer dachte, dass ich schuld bin an ihren Gewalt-Ausbrüchen. In Warheit waren sie unerreichbar familien- und kriegstraumatisiert und merkten es noch nicht einmal ansatzweise. Ich bin Stückchen für Stückchen dabei, das zu ändern.

Danke fürs Teilen!

Liebe Grüße und gute 24 Stunden,

Andreas



#6
Öffentliches Teilen / Wie gut, dass ich nun viel Zei...
Letzter Beitrag von Lea - 09.03.2025, 13:12:31 CET
Hallo, hier ist Lea,

ich bin wieder im Wochenende und merke, wie gut es tut, auch einmal wieder für mich allein zu sein.
Ich komme gut weiter mit meinem Theam bei der Therapeutin. Ich fühle die Enge, die zuhause in unserer relativ kleinen Wohnung herrschte. Ich hatte zwar ein eigenes Zimmer, fühlte mich aber nicht richtig zuhause. Mein Stiefbruder war niemand, an dem man sich einmal anlehnen konnte. Er musste Nähe schnell sexualisieren. Ich glaube, dass er Angst vor Nähe hatte. Das hat manchmal richtig körperlich weh getan, wenn er so reserviert war.
Ich konnte auch in der Therapie entdecken, dass ich mich verantwortlich gefühlt habe für meine Mutter und dass ich mir oft Mühe gegeben habe, damit es funktioniert mit unserem Zusammenleben. Aber dafür hätte es auch einen emotionalen Zugang zu meinem Bruder geben müssen. Eine Familie ist ja keine WG. Da sollte Nähe schon tiefer gehen können. Es wäre besser gewesen, wenn jeder Familienteil in der eigenen Wohnung gewohnt hätte. Dann wäre es auch nicht zu den beiden Missbräuchen gekommen.
Ich bin froh, dass ich nun viel Zeit habe, in der ich mir so vieles viel langsamer ansehen kann, als es damals passiert ist. Meine Therapeutin meinte auch, dass es gut ist, sich Zeit zu nehmen, weil alles nicht so einfach war und Zeit braucht zum Ansehen.

OK, danke euch.

Liebe Grüße von Lea
#7
Öffentliches Teilen / Aw: Klinik-Empfehlung
Letzter Beitrag von Andreas - 11.02.2025, 08:33:52 CET
Wow,
hallo Onkonk,

danke Dir für die Erklärungen und die Liste der Trauma-Kliniken.
Die Unterscheidung zwischen den Kliniken in "stabilisierend" und "Trauma-aufdeckend" kannte ich so noch nicht. Ich bin 2005 in der Trauma-Klinik in Diez gewesen. Die Kliniken hatten zu der Zeit noch nicht diese Unterscheidungen. Sonst wäre ich direkt in eine  Trauma-aufdeckende gegangen. :) Es ist gut, dass es nun diese Unterscheidungen gibt.
Danke Dir für Deine Recherchen!

Liebe Grüß0e und gute 24 Stunden,
Andreas
#8
Öffentliches Teilen / Aw: Klinik-Empfehlung
Letzter Beitrag von onkonk - 10.02.2025, 12:16:07 CET
Ein Update für alle, die an Klinikaufenthalt interessiert sind:

In meiner Recherche bin ich darauf gekommen, dass es viele schöne Kliniken gibt, die erst mal nur stabilisierend arbeiten. Diese arbeiten Traumasensibel mit Depressionen, burn-out, ängsten, ptsb usw. - gehen aber nicht tiefer auf das Trauma ein. Das heißt sie arbeiten nicht "Trauma-aufdeckend", sondern behandeln nur die aktuellen Symptome und helfen im Umgang damit. Ich glaube, das kann in bestimmten Situationen sinnvoll sein, zu erst so eine Klinik aufzusuchen.

Dann gibt es Traumafachkliniken. Dort geht's richtig an die Wurzel, es wird mit verschiedenen Methoden Trauma aufdeckend gearbeitet, das heißt: das Trauma wird zusammen in der Therapie bewusst wieder aufgesucht und man wird damit konfrontiert, um eine bessere Umgangsweise damit zu lernen. Das kann auch retraumatisierend sein, allerdings ist man da in einem sozusagen "geschützten" Raum der Klinik und lernt mit Unterstützung viele Techniken, damit umzugehen, die man dann natürlich auch in den Alltag mitnehmen kann. Ich glaube, das ist vermutlich etwas anstrengender, aber auf lange Sicht wirkungsvoll.

Ich habe immer noch keine Therapeutin für vor Ort gefunden, aber nach Telefonaten mit den Kliniken ist das auch in Ordnung, sich trotzdem zu bewerben. Meistens brauchen sie einen Bericht von einem Facharzt. Man bekommt alles weitere was wichtig ist für die Klinik Bewerbung am Telefon gesagt oder kann es nachreichen.

Ich bin bei meiner Recherche auf diese Seite gestoßen, die Kliniken auflistet, die Traumatherapeutische Angebote haben. 

https://vielfalt-info.de/index.php/info-material/kliniken

unter "4.3 Kliniken mit traumatherapeutischem Angebot" geht eine ganze liste auf. Ich kopiere die Liste hier mal rein:




Hier die Kliniken, nach PLZ sortiert:

VAMED Klinik Schwedenstein
Fachklinik für Psychosomatische Medizin
Obersteinaer Weg
01896 Pulsnitz (Sachsen)
Tel.: 035955 47-0
Therapieangebot: für Posttraumatische Belastungsstörung
Website
Rehabilitationsklinik

Harzklinikum
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Station P7B
Klinikum Blankenburg
Thiestraße 7–10
38889 Blankenburg
Tel. 03946 909-30 71
Therapieangebot: spezielle Traumatherapie, Behandlung von Traumafolgestörungen
Website
Krankenhaus
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Jüdisches Krankenhaus Berlin
Heinz-Galinksi-Str. 1
13347 Berlin
Tel: 4994-2462
Therapieangebot: Psychotherapeutische Kurzzeitbehandlung bei Traumatisierung / Borderline-Störung und zusätzlicher Suchtbehandlung, Station 12 
Website
Krankenhaus
AHGFachklinik Waren
Am Kurpark 1
17192 Waren (Müritz)
Tel. 03991 635404
     03991 63-5420 (Leitende Psychologin Traumaschwerpunkt)
Therapieangebot: Behandlungsschwerpunkt Trauma
Website
Rehabilitationsklinik
Schön Klinik Bad Bramstedt
Birkenweg 10
24576 Bad Bramstedt
Tel.: 04192 504-7600 (Zentrale)
Therapieangebot: Behandlungsangebot Posttraumatische Belastungsstörung
Website
Krankenhaus und Rehabilitationsklinik
AMEOS Klinikum Bremen
Rockwinkeler Landstraße 110
28325 Bremen
Tel: 0421 4289-0 (Zentrale)
        0421 4289-145 (Anmeldung und Information)
Therapieangebot: Behandlung von Menschen mit Traumafolgestörungen
Website
Krankenhaus
Caduceus Klinik
Fachkrankenhaus für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Niendorfer Weg 5
29549 Bad Bevensen
Tel. 05821 9775-0 (Zentrale)
Therapieangebot: Kompetenz-Schwer�punkt Therapie für Patientinnen und Patienten, die an den Folgen von Traumata leiden.
Website
Krankenhaus
DianaKlinik
Abt. Psychosomatik und Psychotherapie
Dahlenburger Str. 2a
29549 Bad Bevensen
Tel. 05821 80-0 
Therapieangebot: Behandlungsschwerpunkt Traumafolgestörungen
Website
Rehabilitationsklinik
Burghof-Klinik
Virchowstr. 5
31737 Rinteln
Tel. 05751 94 00 (Zentrale)
Therapieangebot: Behandlung von Traumafolgestörungen
Website
Krankenhaus
Klinik am Osterbach
Abteilung Psychotherapeutische Medizin und Psychotraumatologie
Am Osterbach 2
32545 Bad Oeynhausen
Tel. 05731 159-706 (Information und Aufnahme)
Therapieangebot: Behandlungsschwerpunkt Posttraumatische Belastungsstörung und andere Traumafolgestörungen
Website
Rehabilitationsklinik
Schön Klinik Bad Arolsen
Hofgarten 10
34454 Bad Arolsen
Tel. 05691 6238-0
Therapieangebot: für Posttraumatische Belastungsstörung
Website
Krankenhaus
Parkland-Klinik
Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie
Im Kreuzfeld 6
34537 Bad Wildungen-Reinhardshausen
Tel. 05621 7 06-0 (Zentrale)
Therapieangebot: Behandlungsschwerpunkt Traumafolgestörungen
Website
Krankenhaus, Rehabilitationsklinik
MEDICLIN Kliniken Bad Wildungen
Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie
Ziergartenstraße 9
34537 Bad Wildungen-Reinhardshausen
Tel.  05621 796 0
Therapieangebot: für Traumafolgestörungen
Website
Rehabilitationsklinik
Hardtwaldklinik 1 und 2
Fachklinik für Psychotherapie und Psychosomatik
Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie mit Psychosomatik und Psychotraumatologie
Hardtstraße 31 und 32
34596 Bad Zwesten
Tel. 0 56 26.87-310 (Aufnahmebüro)
Therapieangebot: Behandlung von Traumafolgestörungen
Website
Krankenhaus und Rehabilitationsklinik 
Vogelsbergklinik
Dr. Ebel Fachklinik für Psychotherapie und Psychosomatik
Jean-Berlit-Str. 31
36355 Grebenhain
Tel. 06643 701-0 (Zentrale)
Therapieangebot: Behandlungsangebot für (komplex) traumatisierte Menschen, Traumatherapie, Mitnahme von Kindern als Begleitpersonen ist möglich. 
Website
Krankenhaus und Rehabilitationsklinik
Klinik Dr. Barner
Fachkrankenhaus für Psychosomatik und Psychosotherapie
Dr.-Barner-Str. 1
38700 Braunlage
Tel. 05520 804-0
Therapieangebot: Behandlungsangebot für PTBS  
Website
Krankenhaus (für privat Versicherte, gesetzlich Versicherte brauchen eine Kostenzusage ihrer Krankenkasse) 
Klinik Wersbach
Klinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie
Wersbach 20
42799 Leichlingen
Tel. 02174 398-0 (Zentrale)
      02174 398-106 (Aufnahmebüro)
Therapieangebot: Behandlung Posttraumatischer Belastungsstörungen
Website
Rehabilitationsklinik 
Ev. Stiftung Tannenhof
Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie
Remscheider Str. 76
42899 Remscheid
Tel. 02191 12-0
     02191 12 – 1768 (Psychotraumatologie)
Therapieangebot: Behandlungsangebot Psychotraumatologie 
Website
Krankenhaus
AMEOS Klinikum Osnabrück
Knollstraße 31
49088 Osnabrück
Tel. 0541 313-134 (Zentrale Aufnahme)
Therapieangebot: Behandlungsschwerpunkt Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
Website
Krankenhaus
MEDIAN Klinik Berus
Orannastraße 55
66802 Überherrn-Berus
Tel. 06836 39- 0 (Zentrale)
Therapieangebot:  Therapieangebot für Posttraumatische Belastungsstörung
Website
Rehabilitationsklinik
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit
Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin   
68159 Mannheim
Tel. 0621 1703 – 2850
Therapieangebot: Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen, Konzept Dialektisch Behaviorale Therapie für PTBS (DBT-PTBS)
Website
Krankenhaus 
MediClin Klinik an der Lindenhöhe
Bertha-von-Suttner-Str.1
77654 Offenburg
Tel. 0781 91 92-0 (Zentrale)
Therapieangebot: Behandlungsschwerpunkt DBT und Traumafolgestörungen
Website
Krankenhaus 
Klinik am Doniswald
Psychotherapie und Seelsorge
Hermann-Volandstr. 10
78126 Königsfeld
Tel. 07725 932-0 (Zentrale)
Therapieangebot: Angebot für Traumafolgestörungen
Website
Rehabilitationsklinik
Rehaklinik Glotterbad
Gehrenstr. 10
79286 Glottertal
Tel. 07684 809-0 (Zentrale)  
Therapieangebot: Konzept für die Behandlung von Traumafolgestörungen
Website
Flyer Traumatherapie
Rehabilitationsklinik 
Klinikum rechts der Isar der TU München
Ismaninger Straße 22
81675 München
Tel. 089 4140-0
Therapieangebot: Behandlungsschwerpunkt Traumafolgestörungen
Website
Krankenhaus 
Simssee Klinik GmbH
Abteilung Psychosomatik
Ströbinger Straße 18a
83093 Bad Endorf
Tel.: 08053 200-0
Therapieangebot: Behandlungsschwerpunkt für Patienten mit Traumatisierungen
Website
Krankenhaus
KIRINUS Schlemmer Klinik
Stefanie-von-Strechine-Str. 16
83646 Bad Tölz
Tel. 08041 80 86-0 (Zentrale)   
Therapieangebot: für Frauen, die in Folge von körperlicher oder sexueller Gewalt unter PTBS leiden
Website
Krankenhaus 
Psychosomatische Fachklinik Simbach
Plinganserstraße 10
84359 Simbach am Inn
Tel.: 08571 980-7611
Therapieangebot: Behandlungsschwerpunkt Traumaorientierte Psychotherapie
Website
Flyer Traumatherapie
Krankenhaus 
Klinik Alpenblick
Kurweg 9
88316 Isny-Neutrauchburg
Tel. 07562 71 1411 (Zentrale)
Therapieangebot: Behandlungskonzept Traumafolgestörungen
Website
Rehabilitationsklinik
Fachklinik Heiligenfeld
Euerdorfer Str. 4-6
97688 Bad Kissingen
Tel. 0971 84-0
Therapieangebot: für Posttraumatische Belastungsstörungen, Website, Somatoforme Störungen und chronische Schmerzstörungen, Dissoziative Störungen
Spezielle Therapieangebote: Psychotherapie für Frauen, Menschen in religiösen und spirituellen Krisen, Tierbegleitete Therapie (TBT)      
Ein Behandlungsangebot für PTBS besteht auch in der Parkklinik Heiligenfeld, Rosengartenklinik Heiligenfeld, Heiligenfeld Klinik Uffenheim, Heiligenfeld Klinik Waldmünchen, Heiligenfeld Klinik Bad Wörishofen und der Heiligenfeld Klinik Berlin, siehe https://w.heiligenfeld.de/   
Psychotherapeutisches Zentrum Kitzberg-Klinik Bad Mergentheim
Erlenbachweg 22/24
97980 Bad Mergentheim
Tel. 07931 53 16 – 0 (Zentrale)
Therapieangebot: Traumatherapie, auch Kinder- und Jugendlichen-Therapie und Abteilung für Mutter & Kind
Website
Krankenhaus und Rehabilitationsklinik

Schweiz
Integrierte Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland
Spezialstation Traumafolgestörungen
Wieshofstr. 102
CH-8408 Winterthur
Tel. +41 (0)52 224 33 33 (Zentrale)
               052 224 34 30 (Station)
Therapieangebot: Behandlung von Traumafolgestörungen
Website 
Clienia Littenheid AG
Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
CH-9573 Littenheid
Tel.      0848 92 92 92 (Auskunft und Anmeldung)
Therapieangebot: Störungsspezifische Traumatherapie, Station Panorama C
Website
Achtung: in der Schweiz gelten andere Aufnahme- und Finanzierungswege. Bitte selbst erfragen!

#9
Öffentliches Teilen / Aw: Feiertage überstanden
Letzter Beitrag von Lea - 26.01.2025, 15:43:13 CET
Ich danke euch sehr für eure Antworten.
Ich bin erst am Anfang und traue mich noch nicht, mir so viele Gedanken zu machen wie ihr. Ich merke nur, dass ich Angst habe vor dem Gedanken, anderen von mir zu erzählen. Mir fällt dann die Atmosphäre zuhause ein. Ich konnte dort nicht erzählen, was ich dachte. Es fielen dann alle über mich her. Vor allem mein Stiefvater und sein Sohn, der mich ja auch missbraucht hat. Ich hatte dann das Gefühl, dass ich still sein muss, weil sonst unsere "Familie" auseinander föllt.-
ok. Mehr erst mal nicht heute.
#10
Öffentliches Teilen / Aw: Feiertage überstanden
Letzter Beitrag von Andreas - 24.01.2025, 16:24:15 CET
Hallo onkonk,

Deine Antwort geht sehr tief. :) Danke Dir.
Bei mir war es lange Zeit so, dass ich mit meinen Gedanken, die ja Fragmente von meinen Erinnerungen hatten, mit niemandem teilen konnte. Das fing in der Kindheit an. Natürlich hätte ich gern auch mit meinen Eltern darüber gesprochen, warum sie wie sind und dass sie Dinge tun, die mir weh tun. Sie waren diejenigen, die traumatisierten in viellerlei Hinsicht. Dann ging ich mit meinen Symptomen (mutig wie ich war) zu einem Arzt, der auch Therapeut war und erzählte von meinen Symptomen: Antriebslosigkeit; nicht genau wissen, was ich mit meinem Leben machen soll; Angst, auf andere zuzugehen; etc.  Als Fazit unserer Unterhaltung sagte er mir, dass ich von meinen Eltern wohl zu sehr verwöhnt worden bin, er meinen Lebenswandel zwar tragisch findet, er aber nichts für mich tun kann und dass ich wahrscheinlich in einer Ehe lande, in der meine Frau mich beherrschen wird, weil ich solche Frauen ja anziehe. Und er meinte außerdem, dass er zwar einige wenige kenne, die wie ich waren und die es geschafft hätten, selbstständig zu werden. Dass er aber das bei mir nicht erkennen kann. - Wow, was ein .... !
Natürlich habe ich dann erst einmal zwei Jahre nichts mehr für meine Symptome unternommen, weil mir ja wieder eingeredet worden war, dass ich die Ursache von meinen Symptomen bin. Ich bin also zu jemandem gegangen, habe angefangen von mir zu erzählen und wurde von ihm retraumatisiert.

Erst nach weiteren 2 Jahren in meiner ersten Gesprächstherapie bei einer "normal" empathischen Therapeutin bin ich auf die SIA-Gruppe gekommen. Dort gab es TeilnehmerInnen, die nicht nur nicht wegliefen, wenn ich von meinem Thema erzählte. Ich konnte auch ihnen zuhören, weil sie fast genau die selben Empfindungen und Lebensläufe hatten, wie ich auch. 
Im Laufe der Jahre kamen dann immer mehr Bekannte und später auch Freunde aus 12-Schritte-Gruppen hinzu. Es war allen gemeinsam, dass sie bei sich blieben, dass sie nicht über Grenzen gingen, dass sie einem nicht sagten, was man machen soll und dass man jeder Zeit auch über Gedanken aus der Traumawelt erzählen konnte (wenn natürlich nur in einer abgeschwächten Form).

Ich habe es für mich einmal so geklärt, dass Menschen, die gern Fußball spielen sich gern in einem Fußballverein treffen. Ich treffe mich gern in mit Menschen, die gern reflecktieren, was sie wahrnehmen, die bei sich bleiben, die einem nicht sagen, was man tun soll, die an ihren Traumata arbeiten und sich in ihrem Leben weiterentwickeln, die sich auch an kleinen Dingen erfreuen können und die ein offenes Herz haben oder daran arbeiten. .....
So hat jeder seins und ich meins. :D  :D

Tatsächlich ist es aber auch in der heutigen Zeit viel einfacher, aufeinander zuzugehen und einmal das ein oder andere aus der Vergangenheit anzusprechen bei Bekannten oder Freunden. Es wird einfach nicht mehr so abgeblockt, wie vor 40 Jahren. Das ist wunderschön! Schließlich unterhält man sich ja nur über die Realität.

Danke euch fürs Teilen.

Liebe Grüße und gute 24 Stunden,

Andreas